Podestplatz an Weltpremiere

Ich bin wieder zurück und fühle mich gut! Die letzten drei Tage standen ganz im Zeichen der Weltpremiere der Tortour Ultracycling Cyclocross Edition auf dem Campus in Sursee. Eine Weltpremiere, weil es einerseits im Sommer stattfindet und andererseits ein Etappenrennen ist. Eigenschaften, die beim Radquer nicht unbedingt üblich sind. Nach einigen Grundlagentrainings wagte ich mich an das Abenteuer.
Ohne grosse Ambitionen reiste ich nach Sursee, um vor allem Spass zu haben. Das Rennen wurde quasi in meinem Trainingsgarten ausgetragen. Das Rennen war in drei Etappen eingeteilt, einem Prolog 24km & 400hm, der ersten Etappe 100km & 2000hm und der Schlussetappe von 70km & 1600hm. Das Wetter spielte mit und die Zuschauer feuerten die Rennfahrer begeistert an.

Der Prolog war ein richtiges Querrennen. Eine Runde von 3km musste 8 Mal absolviert werden. Nach dem Massenstart merkte ich schnell, dass mir die intensiven Trainings fehlten, es war zu schnell für mich. Folglich musste ich abreissen lassen und meinen Rhythmus finden. Das Rennen beendete ich auf Platz 5.

Vor der ersten Etappe war mein Respekt am grössten. Ich wusste nicht, ob ich die Distanz mit diesem Höhenprofil mit den Schnellsten schaffen würde. Denn meine Trainingsform war noch nicht in in diesem Ausmass in Anspruch genommen worden. Die Etappe führte von Sursee ins Napfgebiet zurück nach Sempach, weiter grob um den Sempachersee ins Ziel zum Campus in Sursee. Ich fühlte mich aber recht gut und konnte die Spitzengruppe bis zum letzten Anstieg kurz vor dem Ziel halten. Zu diesem Zeitpunkt waren wir 6 Fahrer in der Spitzengruppe. Meine Körner waren nun alle aufgebraucht. Ich wurde zum Schluss erneut 5. und konnte mich aber im Gesamtklassement auf Rang 4 vorarbeiten.

Die letzte Etappe führte vom Campus in Richtung Nebikon, Dagmersellen, Reitnau, Schlossrued, Triengen, Knutwil und via St.Erhard zurück ins Ziel. Schon nach 10km wurde heftig attackiert und eine 5 köpfige Spitzengruppe löste sich. Als ich dem Angriff folgte, wusste ich noch nicht recht, ob ich mir gerade mein Grab schaufelte oder ich diesen Effort wegstecken könnte. Zum Glück litten die anderen genau so wie ich. Man schenkte sich nichts und kam kurz vor dem Ziel wieder in die Schlusssteigung und es wurde wieder heftig attackiert. Als ob ich für die Schlussphase neue Beine bekommen hätte, konnte ich kräftig kontern und sicherte mir in einem sehr spannenden Finale den 3. Etappenrang. Gleichzeitig schob ich mich auf den 3. Rang im Gesamtklassement.

Das war ein sehr erfreuliches und doch eher unerwartetes Resultat.
Ich hatte grossen Spass und freue mich auf weitere Erlebnisse

Lukas

Veröffentlicht am 3. Juni 2018, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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