Podest und Top 5 Klassierungen am 1. Engadiner Bike Giro

Ein unglaublich erfolgreicher Wiedereinstieg ins Renngeschehen mit knapp einer Woche hartem Training.

Es war eine riesengrosse Befreiung, als ich vor rund 10 Tagen meine letzte Prüfung schrieb und wusste, dass ich endlich wieder richtig auf mein geliebtes Velo steigen konnte. Vor und während den Prüfungen stellte ich fest, dass ich ebenfalls ein Talent zum lernen habe. Unzählige Stunden und Tage gingen nur dafür drauf, um mich auf die Prüfungen vorzubereiten. So musste ich auch mit dem Training mächtig zurückstecken. Doch hatte ich Grosses vor, denn der erste Engadiner Bike Giro stand dieses Wochenende auf dem Program.

Auf den Giro, eine dreitägige MTB Rundfahrt, bereitete ich mich mit der absoluten extrem Mountainbike Tour mit Lukas Stöckli am vergangenen Montag und Dienstag vor. Die Tour führte rund um die Churfirsten und beinhaltete rund 250 km sowie satte 10’000 Höhenmeter.
Meine Vorbereitung für diese Tour liess definitiv zu wünschen übrig und ich wusste dass ich leiden werde.

Der Muskelkater der zweitägigen Tour begleitete mich sogar noch beim Prolog am ersten Tag des Engadiner Bike Giros den Berg hoch. Meine Lust auf das Velo zu steigen war grösser als die Vernunft. Aber es hatte neben den Schmerzen auch noch etwas lohnendes.

Denn am Bike Giro markierte ich gleich beim Prolog, was ich mit dem Kopf erreichen kann. Ich fuhr beim Bergzeitfahren als Dritter gleich aufs Podest und lies namhafte Marathon-Profis hinter mir.

Die zweite Etappe führte über 75km und 2500 Hm durchs Oberengadin. Es war eine anstrengende Etappe, das Wetter war trüb und erschwerte alles noch einmal. Ich zeigte mich offensiv und fuhr zwischenzeitlich auch in der Spitze mit. Ich musste aber meiner angriffsfreudigen Art Tribut zollen und wurde schliesslich guter Achter.
Auf der dritten Etappe über 68Km und 2100Hm hatte ich erst schwere Beine. So tat ich mich am Anfang der Etappe schwer einen guten Rhythmus zu finden. Ich konnte mich aber dann doch bis in die Verfolgergruppe hervor arbeiten. Dann ging es plötzlich gut und ich fühlte mich stark. Aus dieser grösseren Verfolgergruppe löste ich mich nach einem Renndrittel mit zwei Fahrern heraus. Gegen Ende der Etappe versuchte sich jeder aus der Gruppe abzusetzen. Mit einem Konterangriff gelang es mir dann 10Km vor Schluss, mich alleine als Verfolger der Spitze abzusetzen. Ich erreichte so das Ziel als Fünfter und sicherte mir so ebenfalls den fünften Platz im Gesamtklassement.

Jetzt ist erstmal Erholung angesagt, bevor es am nächsten Sonntag am MTB Weltcup auf der Lenzerheide mit einem weiteren Highlight weitergeht.

Euer Lukas

Veröffentlicht am 3. Juli 2016, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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