Rückblick USA Aufenthalt 2015

Dieses Jahr bin ich erneut nach Amerika gereist um Radquerrennen zu bestreiten. Ein wesentlicher Grund war die erstmalige Austragung eines UCI Weltcup Rennens in den USA. Insgesamt drei Rennen zu fahren war mein Vorhaben, sowie parallel auch einen weiteren Einblick in für mich noch unentdecktes Territorium zu gewinnen.
Nach dem ich zur späten Stunde noch in die Dopingkontrolle nach dem Rennen in Las Vegas musste und doch noch zum schlafen kam, verabschiedete ich mich früh am nächsten Morgen bei Sascha Weber und seiner Freundin Britta. Die beiden wohnten ein paar Tage mit mir zusammen in Las Vegas und machten sich wieder auf nach Deutschland.
Später dann auf einer Radfahrt hatte ich plötzlich das Gefühl, ich müsse, wenn ich schon so nah an der Westküste bin, endlich diesen Teil Amerikas auch entdecken. Denn da war ich noch nicht gewesen. Mein Las Vegas Host-Daddy war begeistert von meiner Idee und beschloss mich zu begleiten. Er besitzt in San Diego noch Bekannte, welche uns unkompliziert ein Nachtessen und eine Übernachtungsmöglichkeit offerierten. So konnten wir zwei volle Tage den südlichen Teil der Westküste besichtigen. San Diego, Imperial Beach, Hollywood Sign, Walk of fame, Beverly Hills, Malibu Beach, Santa Barbara Pier und Venice Beach sind nun keine unbekannten Orte mehr für mich.

In Boston gelandet wurde ich von meiner nächsten Pflegefamilie abgeholt. Gleich in Gloucester MA, wo die weiteren zwei Rennen statt fanden, wohnte ich eine weitere Woche. Das Gebiet, auch Cape Ann genannt, liegt direkt am Meer und ist eine kleine Halbinsel circa 40 Minuten nördlich von Boston. Mit dem Ort war ich bestens vertraut, denn das ist bereits das vierte Mal, wo ich dieses Rennwochenende mitmache. Gloucester ist historisch bekannt für den ältesten amerikanischen Schiffshafen. Auch in der näheren Umgebung fand man interessante Plätze welche einiges aus der Vergangenheit zu erzählen wissen.

Die Rennen in Gloucester MA waren wie gewohnt mit den besten Fahrern Amerikas besetzt, denn dieses Wochenende gehörte zur ‚Holyweek‘.
Ich merkte bei beiden Rennen, dass ich noch nicht da bin wo ich gerne sein will. Es war ein rechter ‚Krampf‘ bis ich mal in die Gänge kam. Am ersten Tag lief es noch besser, nach einem schlechten Start konnte ich mich eindrücklich nach vorne arbeiten und war bis in die letzte Runde im Kampf um Rang 4/5. Leider hatte ich dann noch einen Plattfuss und ich musste mein Rad auswechseln, ein Ersatzvelo hatte ich keines dabei. Am Schluss reichte es doch noch für einen guten 7. Rang.
Am Sonntag war es ähnlich, eher verhalten und abgekämpft. Ein 8. Rang war hier das Ergebnis.

Alles in allem war es aber wieder eine sehr schöne Zeit und ich genoss es in vollen Zügen.

Jetzt geht es vorerst weiter in der Schweiz.

Lukas

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Veröffentlicht am 6. Oktober 2015, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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