Podest am Gigathlon 2015 To5

Nach einem Jahr Pause ist der Gigathlon in voller härte zurück. Der Kanton Aargau als Austragungsort bot für jede Giga-Disziplin die passende Grundlage. Nicht zuletzt das Wetter machte den Event erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Unser Teamsponsor Maxfit Langenthal stellte ein Team aus Athleten zusammen, welche im Fitness- und Wellnesstempel direkt hinter dem Bösiger Bowlingcenter in  Langenthal trainieren und entspannen.

Mit dem Ziel, das Podest zu erreichen, machten wir uns auf den Weg nach Aarau, dem Hauptcamp des Gigathlons 2015. Schnell war eingecheckt und die Zelte gestellt. Beim gemeinsamen Nachtessen wurde der erste Wettkampftag vorbesprochen und die Marschtabelle noch einmal durchgegangen, so dass jeder Disziplinenwechsel möglichst effizient erfolgen konnte.

Am Samstagmorgen ging es dann los. Mathias Flückiger, unser Biker, war als erster dran. Er übergab als erster an Nicole Landolt unsere Schwimmerin. Andrea Landolt raste mit ihren Inlines zu Fabian Kuert. Fabian rannte nach Windisch und schickte mich schlussendlich auf die Rennvelostrecke.
Es waren 96km und 2000 Höhenmeter quer durch das Aargau zu bewältigen. Als letztes Hindernis stellte sich das Benkerjoch in den Weg. Das war ein richtiger Kampf, bei brütender Hitze und ziemlich entkräftet quälte ich mich noch hoch und war zusammen mit dem Team Aargau im Ziel auf dem zweiten bez. dritten Zwischenrang.

Nach einer Abkühlung in der Badi und feinem Essen ging es früh ins Zelt zum schlafen. Auf dem Programm stand der Jagdstart ab 5:00 am Sonntagmorgen über 113km und 1700 Höhenmeter. In verkehrter Reihenfolge wurden die Teams, welche bis zu 60 Minuten Rückstand hatten, nacheinander auf die Rennvelostrecke geschickt.
Mit 18 Minuten Rückstand auf das führende Team stand ich um 5:18 am Start. Also das heisst: Um 5:15 kam ich vom Einfahren an den Start und merkte, dass mein Zeitmessungschip (sowie mein Kopf) noch im Zelt pennte.. Uiiii plötzlich war einer hellwach und wie ein Irrer, querfeldein natürlich, mit dem Velo zum Zeltplatz  unterwegs. In Amerika nennt man solche Übungen auch ‚openers‘. War der Chip dann auf Mann oder zumindest im Mund, raste ich wieder dem Start entgegen. Glücklicherweise war ich fast pünktlich wieder am Start, dabei gingen lediglich zehn Sekunden flöten. Chip und Tracker waren dann auch korrekt montiert.

Durch den Sonntag bot sich stets ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen den Zweit- und Drittplatzierten Teams. Das führende Team hatte inzwischen den Vorsprung weiter ausbauen können und war nicht mehr einzuholen.

Bis zur letzten Disziplin waren wir gleichauf mit den Einheimischen. Der Läufer musste es Richten. Fabian hatte dann auch von Anfang an ein hohes Tempo angeschlagen und rannte einen grossen Vorsprung auf die drittplatzierten Aargauer heraus.

Glücklich im Ziel freuten wir uns über einen unfallfreien Wettkampf und einen erkämpften zweiten Schlussrang am Gigathlon Team of five.

Lukas

Veröffentlicht am 13. Juli 2015, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: