Aufgeben ist keine meiner Stärken! – BMC Cup in Vaumarcus

Ich gebe zu, eine Woche nichts anderes zu machen, als zu biken, macht auch mich müde. Dazu kam noch die lange Heimreise am Tag vor dem Wettkampf.
Zwar bin ich am Sonntagmorgen mit einem guten Gefühl nach Vaumarcus gereist. Der erste Dämpfer kam aber während der Hinfahrt mitten in Biel. Eine Verkehrswidrigkeit gefolgt von eine Busse nervten mich schier endlos. Die Vorfreude ging ein wenig verloren.

Ich war zeitlich überhaupt nicht im Verzug und hätte mir eine solche Situation sparen können.
Als ich auf dem Rennplatz angekommen bin, war ich wieder motiviert und machte eine erste Streckenbesichtigung, nach dem ich bereits schon einige Tipps und Informationen zur Strecke bekommen hatte. Mehrheitlich auf Singletrails verlaufend und sehr schnell war der Grundcharakter der Strecke. Gut verteilt gab es immer wieder technisch sehr anspruchsvolle Passagen. Ich forderte die Technik bis ans Limit. Folglich produzierte zu viele Fahrfehler und sensibilisierte mich schon zwei bis drei Mal mit dem Gelände. Das förderte die Rennlaune nicht wahnsinnig.
Im Rennen selber ging es dann flott zur Sache und ich konnte mich bereits in der ersten halben Runde in die Top 15 hineinarbeiten. Kurze Zeit später gab es plötzlich einen lauten Knall und mein Velo bremste abrupt ab. Ich wusste nicht was los war, ich wollte im Eifer des Rennens nur weiter, um die Position halten zu können. Doch es ging nicht weiter, ich musste genauer hinschauen und herausfinden, was passiert war. Mit grossem Erstaunen sah ich, wie meine Hinterrad-Disc sich in alle Richtungen verbogen hatte. Das Rad blockierte komplett. Wahrscheinlich hatte ein Steinschlag zu dem Pech geführt. Ich bog die Disc ungefähr so hin, dass das Rad wieder drehte.
Mit grossem Zeitverlust und als Letzter, wechselte ich das Rad in der Techzone und rollte das Feld wieder von Hinten auf. Bis ich in der zweiten Runde erneut Bodenkontakt registrierte. Beim erneuten Aufsteigen machte ich noch einen sehr schmerzhaften Misstritt, welcher mich dann komplett lahm machte. Im ersten Moment konnte ich kaum die Pedalen drücken, wegen den höllischen Schmerzen. Ich kämpfte mich aber durch und wollte das Rennen nicht aufgeben. Denn aufgeben ist keine meiner Stärken.
Ich beendete das pecherfüllte Rennen zwar als letzter, aber ich war noch dabei!
#nevergiveup

Lukas

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Veröffentlicht am 1. Juli 2015, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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