Zwei Tage – Zwei Siege

Sieg Am EKZ-Cup Rennen in Andwil SG.

Radquer-Wetter ahoi. So liebe ich es – nass, dreckig und technisch anspruchsvoll. Der zweite Lauf des EKZ-Cups war eine richtige Herausforderung. Viele Wurzeln, matschige Wiesen, Pfützen, ja gar Bäche gab es zu bewältigen. Ich fühlte mich wohl und fuhr wie auf Schienen mit konstanten Zeiten und sauberer Fahrweise, einen verdienten Sieg heraus.

Doch alles begann ganz anders: Durch das nasse Wetter wurden die Rennen der vorherigen Kategorien länger als geplant und der Rennplan geriet in Verzögerung. Ich dachte mir: perfekt, kein Stress und alle Zeit der Welt zum vorbereiten.

Falsch. Als ich nach einer gemütlichen Besichtigungsrunde mein Bike putze und für das Rennen einstellte, kam ich zurück in die Garderobe um mich zum Warm-fahren vorzubereiten. Ja, schliesslich bin ich davon ausgegangen das Rennen würde 30 Minuten später losgehen. Beim ausziehen der Regenkleider hörte ich nur verschwommen auf einem Ohr wahrgenommen: ‚Noch drei Minuten bis zum Start der Overall Kategorie’. ‚Mmmm, Moment‘, hatte ich mir gedacht, das wäre doch mein Start!

Nur als kleine Randbemerkung, die Startnummer war noch nicht montiert.

Und dann ging es plötzlich schnell, das Warm-fahren verkürzte sich auf knappe 20 Sekunden, der Puls hingegen war genau da wo ich ihn haben wollte – leicht über dem Maximum. So, ich stand jetzt auch an der Startlinie. Mit offenem Trikot, Handschuhen im Mund und versuchte mit zitternden Händen und Mini-Kabelbindern meine Nummer an den Lenker zu montieren. Aber hey, 30 Sekunden vor dem Start war ich bereit! Soll noch einer sagen das Zeitmanagement hätte versagt.

Im Rennen dann war ich sehr konzentriert und fand sofort einen guten Rhythmus. Bald holte ich alle mit Handicap gestarteten Fahrer ein und setzte mich alleine an die Spitze. Mein Vorsprung wuchs jede Runde an und betrug am Schluss beachtliche 3:50 Minuten. Das Rennen ist schon ein kleines Highlight für mich, denn einen Ralph Näf derart auf Distanz zu halten, passiert nicht alle Tage.

Top Team des Tages: SC Reichenburg, Laufstafette.ch

Viel Regen wurde für das Wochenende prognostiziert – Ein weiteres #Mudfest kündigte sich an. In Mühlrüti wurde am Samstag die 50. Hulftegg Stafette ausgetragen. Wie schon im letzten Jahr stellten wir eine fünfköpfige Mannschaft in der Hauptklasse.

Fünf Top Sportler in ihrer jeweiligen Disziplin. Schon nach der ersten Übergabe, vom Inliner zum Läufer waren wir in der Spitze präsent. Einen leichten Vorsprung dann bei der Übergabe zu mir, ich für am Limit über die Bikestrecke. Auf diesem Abschnitt fuhr ich Bestzeit und war 18 Sekunden schneller als Ralph Näf, er fuhr für das Team Micarna.

Unser Rennvelofahrer konnte sich dann mit über zwei Minuten Vorsprung Richtung Hulftegg begeben, wo dann unser Talläufer den Sieg mit komfortablem Vorsprung ins Ziel brachte.

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Veröffentlicht am 3. Mai 2015, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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